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Im Gespräch mit … Zoe

Im Gespräch mit … Zoe

Im  Rahmen der Pro Juventute Benefiz-Gala trat Zoe im Kavalierhaus Klessheim auf. Die Wienerin, die am 1. Dezember 2016 ihren 20. Geburtstag feiert, nahm sich vor ihrem Auftritt noch die Zeit, um mit planet75 über ihr aufregendes Jahr, ihre Schauspielpläne und ihre Ziele für 2017 zu sprechen.

Zoe, wolltest du eigentlich immer schon auf der Bühne bzw. im Rampenlicht stehen?
Zuhause war Musik allgegenwärtig und ich habe bereits als Kind Musicals geschaut. Von daher habe ich schon immer mit dem Gedanken gespielt, später auch einmal auf der Bühne zu stehen. Vor allem da ich nie scheu war und kein Problem hatte, vor anderen aufzutreten.

Der Eurovision Song Contest 2016 bot dir schließlich diese große Bühne und war sozusagen dein Durchbruch. Was hat sich seither in deinem Leben verändert?
Zum Glück bilden meine Familie und meine Freunde eine Schutzmauer um mich und so sind Veränderungen nur schleichend erfolgt. Was ich schon gemerkt habe: Ich bin gereifter und disziplinierter geworden.

Apropos Familie: Dein Vater fördert und unterstützt dich, dein Freund kümmert sich um deine Termine – wie schaffst du es Privat- und Berufleben zu trennen? Das muss doch schwierig sein.
Es ist nicht immer einfach die Grenze zwischen Beruflichem und Privatem zu ziehen. Es macht zum Beispiel irrsinnigen Spaß mit meinem Vater an Liedertexten zu schreiben. Das war am Anfang manchmal schwer, aber man lernt dazu und wächst zusammen.

Wir sprachen ja bereits über das abgelaufene Jahr, das sehr aufregend für dich war. Was nimmst du aus 2016 an Erkenntnissen und Erfahrungen mit?
Ich kann getrost behaupten, dass 2016 das aufregendste Jahr meines Lebens ist. Ich habe auf jeden Fall viel gelernt und bin froh, dass es so gut läuft. Dementsprechend hoch sind aber auch meine Erwartungen an 2017. Jetzt möchte ich diese Erwartungen, die ich an mich selbst habe, natürlich im nächsten Jahr erfüllen.

Neben der Musik stehst du auch als Schauspielerin vor der Kamera. Was macht für dich die Faszination Schauspielerei aus?
Ich bin ja mit der Musik aufgewachsen und das war auch cool. Aber bei der Schauspielerei ist alles neu – das reizt mich. Ich liebe es zu experimentieren und herauszufinden was ich kann. Außerdem ist das so mein eigenes kleines Business, das ich mir aufbaue.

Fotocredit: Andreas Putting

Versuchst du deine beiden Karrieren gleichmäßig aufzuteilen oder liegt dein Schwerpunkt schon auf der Musik?
Also ganz 50:50 wird nicht möglich sein. Aber ich möchte die Schauspielerei nicht aus den Augen verlieren. Mein großer Zukunftswunsch ist es jedenfalls, beide Leidenschaften zu kombinieren.

Gib uns doch einen kleinen Ausblick: Was steht 2017 bei dir an – ein neues Album, weitere Filme?
Ein neues Album sollte nächstes Jahr erscheinen. Aber ich mache mir da keinen Stress und gehe das eher gemütlich an. Außerdem möchte ich mir endlich Gitarre spielen beibringen. Schauspieltechnisch stehen im Frühjahr wieder die Casting an und da möchte ich mich beweisen und schauen, was ich aus mir rausholen kann. Der Plan für 2017 ist auf jeden Fall motiviert zu sein und viel zu arbeiten.

Wordrap:
Tee oder Kaffee … Kaffee
Eiffelturm oder Stephansdom … Eiffelturm
Action oder Entspannung … Action
Brad Pitt oder Johnny Depp … Johnny Depp
Sonnenauf- oder Sonnenuntergang … Sonnenuntergang

Über Zoe:
Zoe Straub kam am 1. Dezember 1996 in Wien zur Welt und ist die Tochter von Papermoon-Gründer Christof Straub und Model Roumina Wilfling. 2006 moderierte sie gelegentlich die Sendung „Close up“ auf Confetti TiVi, ein Jahr später nahm sie am Kiddy Contest teil. 2015 veröffentlichte Zoe ihr Studioalbum „Debut“. Mit ihrem Song „Loin d’ici“ vertrat die Sängerin Österreich 2016 beim Eurovision Song Contest in Schweden und belegte im Finale den 13. Platz. Als Schauspielerin ist sie unter anderem in „Vorstadtweiber“ oder „Pregau – Kein Weg zurück“ zu sehen.

Fotocredit Album und Titelbild: Luise Reichert
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