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6 Dinge, die man als Jungpapa wissen sollte

6 Dinge, die man als Jungpapa wissen sollte

Als werdender Vater hat man so seine Vorstellungen, was einem vermutlich erwartet. Manche Dinge treten auch genau so ein, andere waren neu und unerwartet für mich. Jungpapas in spe aufgepasst: Damit solltet ihr rechnen.

1. Magische Momente am Morgen
Ich habe es ja schon einmal gebeichtet: Ich habe mich bereits beim ersten Ultraschallbild in meine Tochter verliebt. Nach wie vor bin ich aber der festen Überzeugung, dass mich Zoe nicht um den kleinen Finger wickeln wird. So ziemlich jeden Morgen muss ich aber feststellen, dass das ein schwieriges Unterfangen wird. Denn wenn sie mich gleich nach dem Aufwachen mit ihren großen, blauen Augen anlächelt, dann ist es um mich geschehen. Jedes Mal.

2. Mythos: Das eigene Kind stinkt nicht.
Das hat vermutlich jeder werdende Vater schon einmal gehört: Das eigene Kind stinkt nicht. Meine Meinung zu dieser Behauptung – Bullshit. Auch bei meiner kleinen Maus kommt kein Lavendel hinten raus. Es ist jetzt nicht so, dass ich mich übergeben müsste, aber ein angenehmer, aphrodisischer Duft ist es ganz ehrlich auch nicht. Mal abwarten, wie sich das später nach der Einnahme von fester Nahrung entwickelt.

3. Als Sänger peinlich – scheiß egal
Ich kann mit Fug und Recht behaupten: Ich bin ein grauenhafter Sänger. Keine Tonlage ist vor mir sicher. Ich dachte auch nie, dass ich „Gute-Nacht-Lieder“ singen würde, da ich einfach kein Talent dazu habe. Doch bevor ich Zoe ins Bett bringe versuche ich noch, ihr das ein oder andere Lied vorzuträllern. Ich bin echt mies und textsicher obendrein auch nicht, aber Zoe stört das kein bisschen. Es beruhigt sie sogar und sie schläft relativ schnell ein. Ich frage mich zwar gerade, ob sie noch schneller einschlafen würde, wenn ich nicht singen würde…ach egal.

4. Ein guter Masseur, dein bester Kumpel
Ich habe einen typischen Bürojob und sitze viel vor dem Computer. Dementsprechend verspannt ist mein gesamter Rücken- und Nackenbereich. Neu kommt hinzu, dass meine linke Körperhälfte noch mehr schmerzt als ohnehin. Warum? Naja, als Jungpapa trage Zoe immer am linken Arm. Dadurch ist die Schulter auf dieser Seite auch weiter nach oben gezogen. Auf Dauer kein prickelnder Zustand, weswegen ich mir gleich einen 10er-Block beim Masseur meines Vertrauens besorgte. Das hilft zwar nur kurzfristig – da ich ja trotzdem noch Arbeiten muss und Zoe gerne durch die Gegend trage – ist aber unbedingt nötig.

5. Nervös trotz oder wegen dem Babyphone
Als Jungpapa hofft man ja, dass das Baby einen ruhigen Schlaf hat und das Babyphone stumm bleibt. Andererseits: Hört man gar keine Geräusche durch den Lautsprecher, ist es auch komisch. Wenn ich längere Zeit nichts von meiner Kleinen hörte, kontrollierte ich am Anfang, ob sie noch atmet. OK, ich gebe zu, ich bin auch nach drei Monaten noch hin und wieder nervös und schaue nach, ob es Zoe gut geht.

6. Geschenke, Geschenke, Geschenke
Also, dass wir von Verwandten und engen Freunden kleine Geschenke bekommen würden, damit habe ich gerechnet. Aber was rund um ein Baby für ein Kult entsteht – unglaublich. Nachbarn, entfernt Bekannte, mir gänzlich Unbekannte kamen plötzlich mit Geschenken vorbei. Das war echt eine schräge Erfahrung. Natürlich waren wir sehr froh und dankbar über diese kleinen Gesten, aber es war schon ein komisches Gefühl.

 

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