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First Look: Why Him?

First Look: Why Him?

Planet75 war eingeladen, den neuen Film „Why Him?“ – mit James Franco und Breaking Bad-Star Bryan Cranston – im Rahmen der Österreich-Premiere vorab zu sehen. Unser Fazit: Eine typisch amerikanische Komödie mit etlichen Lachern und hohem Star-Faktor.

Im Grunde ist die Filmhandlung so, wie wir sie schon des Öfteren gesehen haben: Ein liebender Vater bekommt es mit einem Schwiegersohn in spe zu tun, den er sich schlimmer nicht vorstellen kann. Um das eindrucksvoll zu beweisen, wirft James Franco, der den Millionär Laird Mayhew und Freund der Tochter spielt, nur so mit Schimpfwörtern um sich. Das ist meist lustig, doch manchmal leider etwas zu viel. Sexuelle Anspielungen kommen ebenfalls vor, weshalb die Altersbeschränkung mit 12 Jahren meiner Meinung nach zu niedrig gewählt ist. Denn: Die Grenze zwischen Witz und Fremdscham wurde doch hin und wieder überschritten.

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Das Casting überzeugt
Die sympathischen Protagonisten, in die man sich (meistens) hineinfühlen kann, sorgen für die wichtigen Oh- und Ah-Momente. Vor allem Tochter Stephanie, gespielt von Zoey Deutch, ist die große Sympathieträgerin. Sie versucht stets, es ihrem Vater recht zu machen. Überhaupt ist die schauspielerische Leistung, wie zu erwarten, ausgesprochen gut. Bryan Cranston, den ihr vermutlich als Walter White aus Breaking Bad oder aus Malcom mittendrin kennt, konnte sein Talent in der Rolle des genervten Vaters unter Beweis stellen. Und auch James Franco hat mich, wie in zahlreichen anderen Filmen, wieder überzeugt.

Auch das Verhältnis zwischen Trailer und Film ist sehr gut gelungen, da viele, wenn nicht sogar die Besten, Gags noch nicht durch den Trailer vorweggenommen wurden. Das hat mich sehr positiv überrascht. Etwas unglücklich gewählt ist dafür das Datum für den Filmstart in Österreich – der 13. Jänner. Der Grund: Der Film spielt zur Weihnachtszeit, was sehr oft betont wird. Deswegen lief „Why Him?“ in den USA auch am 23. Dezember an. Das wäre auch für den europäischen Markt wünschenswert gewesen.

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Fazit
Mit knapp zwei Stunden ist der Film eine Spur zu lange, da er mit einigen Szenen versehen ist, die rein gar nichts zur Handlung beitragen. Abgesehen davon liefert die Komödie aber viele witzige Momente. Popkulturelle Anspielungen und vor allem eine tolle Filmmusik, die eine Mischung aus elektrischem Beat von Top-DJ Steve Aoki und Heavy Metal-Sound von KISS ist – die im Film übrigens Kurzauftritte haben – runden den Movie gekonnt ab. Schlussendlich lässt sich sagen, dass mich der Film sehr oft zum Lachen, aber auch zum Fremdschämen brachte. „Why Him?“ wird zwar nie zu meinen Lieblingsfilmen gehören, aber für einen unterhaltsamen Abend mit Freunden taugt er allemal.

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Fotocredits: 20th Century Fox

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