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Wohnen im Kolonialstil

Wohnen im Kolonialstil

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen – und sich Möbel und Accessoires aus aller Herren Länder nach Hause bringen. Ein Hauch von Exotik in den eigenen vier Wänden, das ist der sogenannte Kolonial- oder Ethnostil.


Mit dem Kolonialstil begeben wir uns – wie der Name schon sagt – auf die Spuren der Kolonialherren. Materialien und Accessoires aus den ehemaligen Kolonialreichen wurden dabei mit europäischem Möbeldesign kombiniert. Man findet florales Paisleymuster aus Großbritannien ebenso, wie grafische Ornamentik aus Afrika neben dem französischen Toile-de-Jouy-Design. Typisch sind dunkle Tropenhölzer und Dekorationen aus Naturmaterialien. Teak und Mahagoni prägen den Stil, aber auch tropische Harthölzer wie Palisander, Akazie oder Sheesham werden verwendet. Dieser Mix lässt sich mit dicken Teppichen in Karmesinrot und Goldtönen und mit Kissen und Pelzdecken im Tierfellmuster gut mischen.

Copyright: Suppan & Suppan

Damit Kolonialmöbel die Räume nicht zu dunkel erscheinen lassen, werden sie oft mit heller Dekoration kombiniert. Warme Farben wie Orange, Senfgelb oder Rot dominieren dabei. Außerdem passen tropische Gewächse wie Jasminblüten oder Orchideen sehr gut zu diesem Stil. Hölzerne Figuren, Masken oder zum Beispiel alte Landkarten ergänzen den Look. Um einen Wohnraum nicht zu behäbig wirken zu lassen, eignen sich auch Accessoires aus hellem Leinen, Bambus und Rattan. Dazu noch eine kleine Palme und andere Souvenirs aus aller Herren Länder und ihr schafft im Handumdrehen ein modernes Globetrotter-Feeling.

Copyright: Suppan & Suppan

Die Original-Möbel zeugen von einer hohen Qualität und zeichnen sich durch eine besonders lange Beständigkeit aus. Aus diesem Grund sind auch die Preise für Originale dementsprechend hoch. Angesichts der Hochwertigkeit und Langlebigkeit dieser Möbel zahlt sich eine solche Investition jedoch stets aus. Aber auch Nachbauten können sich sehen lassen: Sind diese gut verarbeitet, dann stehen sie ihren Vorbildern optisch und praktisch um nichts nach. Hierfür wird zum Beispiel Eichenholz gebeizt, um die typische dunkle Färbung zu erreichen. Wichtig beim Kauf von Nachbauten ist auf jeden Fall, dass sie gut durchgetrocknet sind – ansonsten können Trocknungsrisse entstehen.

Copyright: Suppan & Suppan

Nach wie vor erfreuen sich Originale, Vintage-Stücke oder Nachbauten größter Beliebtheit. In fast jedem Möbelhaus oder Online-Shop findet sich daher eine Vielzahl an Möbelstücken und Wohnzubehör, die im Kolonialstil gehalten sind. Erlaubt ist, was gefällt – so schafft ihr eine ganz individuelle Einrichtung mit einer persönlichen Note. Von Tischen und Stühlen bis zu Vitrinen und Truhen ist alles lieferbar. Unikate sind dabei vor allem bei den Spezialisten erhältlich: Suppan & Suppan, Morton’s Art Palace oder Möbeldepot sind einige Anbieter, die sich auf diesen Wohnstil spezialisiert haben.

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