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5 Tipps für das Baskenland

5 Tipps für das Baskenland

Wenn man an das Baskenland denkt, dann fallen einem sofort das Guggenheim Museum in Bilbao oder der wunderbare Strand von San Sebastian ein. Aber die Region bietet weit mehr, als diese beiden Sehenswürdigkeiten. Nachstehend  5 Tipps , wie ihr das Baskenland von einer anderen Perspektive kennenlernen könnt.

Kajaken auf dem Nervión
Bilbao ist eine wunderschöne Stadt im Baskenland, die sich in den vergangenen Jahren immer mehr herausputzte. Den Startschuss für das Facelifting war sicherlich der Bau des Guggenheim Museums. Seither wurde aus der einstigen Industriestadt ein Touristenmagnet. Um Bilbao aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, empfehle ich euch eine Kajak-Tour mit Bilbao Kayak. Seit August 2015 betreibt Alberto das Unternehmen und paddelt in geführten Touren mit Gruppen den Nervión entlang. Der Baske spricht nahezu perfekt englisch, ist ein ausgebildeter Tour-Guide und kennt die Stadt, wie seine Westentasche. Neben Kajaks verleiht Alberto auch SUP-Boards. Touren starten ab 5 Personen – nur mit Reservierung.

Salzabbau im Valle Salado
Etwas „Off the beaten Track“ befindet sich das Valle Salado mit den Salinas de Añana. Hier erwartet euch eine seit Jahrhunderten angelegte Landschaft aus konstruierten Plattformen aus Stein, Lehm und Holz. Bei den geführten Besichtigungen erklären die Guides warum es Salz in dieser Region überhaupt gibt, wie der Beruf des Salzabbauers aussieht und zu guter Letzt könnt ihr auch noch eure Hände und Füße in das „Salinen Spa“ stecken. Natürlich können auch Salzverkostungen organisiert und im Anschluß sämtliche Produkte im Shop gekauft werden. Auf jeden Fall ein Ausflug, der sich lohnt.

Mit dem Segway durch die Weinberge
Wenn man schon einmal im Baskenland ist, muss man unbedingt die baskische Rioja-Gegend besuchen. Einerseits gibt es hier eine enorme Dichte an ausgezeichneten Weinen, andererseits ist die Gegend auch landschaftlich beeindruckend. Eine super Alternative um durch die Weinberge zu cruisen bietet die Firma Segway la Rioja. Nach einer kurzen Einschulung auf den elektrisch betriebenen Segways geht es mit Firmenchef Roberto ab in die Pampa. Roberto spricht ebenfalls perfekt englisch und ist nebenbei auch noch ein hervorragender Fotograf, der immer ein Auge für gute Bilder hat. Einen Tipp hätte ich noch: Weinverkostungen besser erst nach Ende der Tour planen.

Musik, Speis und Cider
Neben Wein gibt es im Baskenland noch eine andere Spezialität: Cider. Ich rate euch bei einer sogenannten „Sidreria“ – einem typisch Cider-Gasthof – vorbei zu schauen. Ich war in dem Ort Astigarraga in der baskischen Provinz Gipuzkoa in der Rezola Sagardotegia. Doch egal, wo ihr hinfährt, das Menü ist überall gleich: ein Kabeljau-Omlette, gebratene Kabeljau-Stücke, Fleisch-Koteletts, Käse, Quitten und Nüsse. Den Cider holt man sich direkt von den Fässern. Dazu sagt jemand „Txotx“, was so viel bedeutet wie „auf geht’s“ – wer nun durstig ist, geht einfach mit. Getrunken wird direkt bei den Fässern, meistens mit musikalischer Begleitung. Ein Ritual, das sehr gesellig ist und relativ schnell feucht fröhlich werden kann.

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Kochen mit den Profis
San Sebastian ist eine herrliche Stadt, mit jeder Menge Pintxo-Bars. Das ist die baskische Version von Tapas – also kleine Brötchen in den verschiedensten Varianten. Diese werden fast ausschließlich mit Wein serviert und schmecken einfach vorzüglich. Daher beschloss ich in San Sebastian einen Kochkurs zu besuchen. Tenedor Tours organisiert direkt in der Stadt in einem kleinen Appartment solche Kochkurse. Chefin Gabriella, eine gebürtige US-Amerikanerin, und Katharine, die ebenfalls aus den USA stammt, zeigten uns die bekanntesten Pintxo-Variationen. Es war ein sehr geselliger Abend mit fabelhaftem Essen, fantastischem Wein und einer großartigen Gesellschaft. Wer Spaß am Kochen hat, dem kann ich Tenedor Tours nur wärmstens ans Herz legen.

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